Ab März: Höherer Mindestlohn in der Gebäudereinigung - 17.03.2016


IG BAU BzV Berlin

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Damit es keine „Lohn-Ausrutscher nach unten“ in der Gebäudereinigung gibt:
Reinigungskräfte sollen darauf achten, dass sie mindestens 9,80 Euro pro Stunde verdienen. Denn das ist der neue Mindestlohn, der ab diesem Monat für die Branche gilt. Die IG BAU ruft alle Beschäftigten dazu auf, die nächste Lohnabrechnung genau zu kontrollieren.

Ab März: Höherer Mindestlohn in der Gebäudereinigung

Lohn-Limit für 37.400 Reinigungskräfte in Berlin: Minimum 9,80 Euro pro Stunde

Reinigungskräfte in Berlin bekommen einen höheren Mindestlohn: Wer in der
Gebäudereinigung arbeitet, muss einen Stundenlohn von mindestens 9,80 Euro
bekommen. Ab diesem Monat gibt es damit für das Putzen von Büros, Supermärkten
oder Wohnungen 25 Cent mehr pro Stunde. Der tarifliche Mindestlohn ist
allgemeinverbindlich – das heißt, alle Betriebe müssen ihn bezahlen. Darauf hat die
Gebäudereiniger-Gewerkschaft IG BAU Berlin hingewiesen.

Auch der Mindestlohn für die Außen-Reinigung von Glas und Fassaden steigt:
Fensterputzer dürfen nicht weniger als 12,98 Euro pro Stunde verdienen, so die
Gewerkschaft, die das Lohn-Plus bei den letzten Tarifverhandlungen durchgesetzt hat.
„Es lohnt sich, genau darauf zu achten, ob auch tatsächlich mehr Geld auf der nächsten
Lohnabrechnung steht“, sagt der IG BAU-Bezirkschef Erhard Strobel. In Berlin sind
nach aktuellen Angaben der Arbeitsagentur rund 37.400 Menschen in der
Gebäudereinigung beschäftigt.

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