Bei Zoff mit dem Chef: Rechtsexpertender IG BAU Berlin 2.900 Mal gefragt - 29.03.2016


IG BAU BzV Berlin

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Heiß begehrt bei Scherereien im Job: Die Rechtsberatung der IG BAU Berlin hilft, wenn es
Streit mit dem Chef gibt.

Bei Zoff mit dem Chef: Rechtsexpertender IG BAU Berlin 2.900 Mal gefragt

„Paragrafen-Lotsen“ für Beschäftigte in Berlin

Wenn ein offenes Wort nicht reicht: Bei rechtlichen Problemen rund um den Job
war die Rechtsberatung der IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) für Beschäftigte
aus der Hauptstadt im vergangenen Jahr eine wichtige Adresse.
Im Bezirksverband Berlin waren die „Paragrafen-Lotsen“ der IG BAU in insgesamt
2.900 Fällen aktiv.

„Vom geprellten Urlaubsgeld bis zur Verletzung des Kündigungsschutzes hatten die Juristen alle Hände voll zu tun“, berichtet Erhard Strobel. Auch zu spät oder gar nicht gezahlte Löhne seien 2015 häufig Thema gewesen, so der IG BAU Bezirksvorsitzende. Außerdem hätten viele Chefs den Beschäftigten Sonderzahlungen wie das Weihnachtsgeld oder Feiertagszuschläge vorenthalten.

Besonders die Gebäudereinigung sei häufig von Streitigkeiten betroffen: „Hier setzen viele Arbeitgeber auf das ,Turbo-Putzen‘. Sie muten den Reinigungskräften immer größere Flächen zu, die sie in der gleichen Zeit schaffen müssen. Aus Angst, ihren Job zu verlieren, sind viele Gebäudereiniger dann gezwungen, ein paar Stunden dranzuhängen – und zwar ohne Lohnausgleich“, so Strobel.

Der Gewerkschafter geht davon aus, dass es auch in diesem Jahr wieder zu vielen Klagen aus der Branche kommt. Denn etliche Reinigungsfirmen versuchten, gestiegene Löhne durch höhere Arbeitsbelastung wieder hereinzuholen.

Die IG BAU Berlin rät den Beschäftigten in Berlin, sich nicht einschüchtern zu lassen und sich an den Rechtsschutz zu wenden. Anspruch darauf haben alle Gewerkschaftsmitglieder. Erhard Strobel: „Ob auf dem Bau, im Maler- und
Lackiererhandwerk, im Gartenbau oder in der Floristik – wer um sein Recht gebracht wird, der sollte sich Hilfe bei Experten holen.“

Termine für die Rechtsberatung können vereinbart werden im IG BAU-Büro
(Telefonnummer: 0 30 – 20 62 06-70).

Vom Dachdecker bis zum Gärtner – hellen Hautkrebs als Berufskrankheit checken lassen

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