Wahltag 2025

Die Möglichkeiten, sich einzubringen, sind so vielfältig wie unsere Mitgliedschaft selbst. Von den Fachgruppen über die Mitarbeit in Tarifkommissionen bis hin zur Funktion im Bezirksvorstand oder Bundesjugendausschuss – überall werden engagierte Mitstreiter*innen gebraucht:

Was wird gewählt?

Die IG BAU ist eine demokratische Organisation. Jedes Mitglied hat die Möglichkeit sich zu engagieren und mitzubestimmen. In unseren Gruppen können wir Einfluss ausüben und mitbestimmen. Die Gruppen werden durch die Vorstände repräsentiert. Diese wollen wir am 18.10.2025 wählen.

In der Regel findet alle 4 Jahre ein Bezirksverbandstag statt, auf dem der Bezirksvorstand und die Delegierten für den Bundeskongress, dem Gewerkschaftstag der IG BAU der vom 27. September bis 1. Oktober 2026 stattfindet. Dort wird der Bundesvorstand gewählt und die grundsätzlichen gewerkschaftspolitischen Entscheidungen für die IG BAU beschlossen.

Wieviel Stimmen hat jeder?

Jedes Mitglied hat für die Delegiertenwahlen zum Bezirksverbandstag 2 Stimmen

- eine Stimme in den Ortsverbänden

- eine Stimme in den Branchenverbänden

weitere Stimmen kann jedes Mitglied in Fachgruppen, Personengruppen und Arbeitskreisen z.B. den jeweiligen Vorständen oder in den Bezirksbeirat wählen.

Was sind Branchenverbände?

Wir wollen, dass jedes Mitglied sein Stimmrecht wahrnehmen kann. Da nicht in jeder Branche Fachgruppen bestehen, haben wir die Branchen in so genannten Branchenverbänden zusammengefasst in dem die Wahl zum Bezirksverbandstag stattfindet.

Wer ist wahlberechtigt?

Jedes Mitglied das in Berlin der IG BAU gemeldet ist kann seine Stimme abgeben. Es muss den satzungsgemäßen Beitrag bezahlt haben. Ausnahmen sind möglich.

Wer kann gewählt werden?

Gewählt werden kann wer anwesend ist oder eine schriftliche Einverständniserklärung abgegeben hat.

Ausnahmen: wer als Delegierte zum Bezirksverbandstag, in den Bezirksvorstand oder als Delegierte zum Gewerkschaftstag gewählt werden will muss Mindestens ein Jahr Mitglied sein. 

 

 

Hier gibt es noch Infos zu den jeweiligen Gremien:

Die Ortsverbände

Der Orts-, Stadt-, Kreisverband ist für viele IG BAU-Mitglieder die erste Ansprechstation. Er unterstützt den Bezirksverband bei der Werbung und Betreuung von Mitgliedern der IG BAU. Er leitet alle relevanten Infos von vor Ort an die nächste Ebene weiter. Er kann Veranstaltungen organisieren und gegenüber der lokalen Öffentlichkeit in allen gewerkschaftlichen Fragen agieren.

Voraussetzungen:

Jedes IG BAU-Mitglied gehört automatisch einem Orts-, Stadt-, Kreisverband an. Dort, wo der Wohnort ist.

Die Fachgruppen

In erster Linie dienen Fachgruppen dazu, sich über den Betrieb hinaus, auszutauschen, zu unterstützen und miteinander zu lernen. Sie sind nach Branchen organisiert, zum Beispiel im Gebäudereiniger-Handwerk, in der Baustoffindustrie, der Bauwirtschaft oder den grünen Branchen. Bei den Treffen diskutieren die Kolleg*innen ihre Erfahrungen in den Betrieben und überlegen Strategien, die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Es geht darum, im eigenen Betrieb selbst aktiv zu werden, aber auch der IG BAU mit auf den Weg zu geben, wo es in der Arbeitswelt Schieflagen gibt, die mittels Tarifverträgen geregelt werden müssen.

Voraussetzungen:

Jedes IG BAU-Mitglied gehört einer Fachgruppe in seinem Bezirksverband an – welcher genau richtet sich danach, in welcher Branche Du arbeitest. Auch Kolleg*innen ohne direkte Anbindung an einen Betrieb mit beruflichem Fachwissen sind willkommen. Für Funktionen in der Fachgruppe können jedoch nur diejenigen Mitglieder gewählt werden, die in der entsprechenden Branche in einem Arbeitsverhältnis stehen.

Betriebsgruppen

Zur branchenbezogenen Vertretung der fachlichen, beruflichen oder betrieblichen Interessen ihrer Mitglieder werden in den Bezirksverbänden Fachgruppen sowie aus den Gewerkschaftsmitgliedern ausschließlich eines Betriebs bzw. Unternehmens bestehende Betriebsgruppen gebildet.

 Die Betriebsgruppe hat innerhalb ihres betrieblichen Zuständigkeitsbereichs folgende Aufgaben: Unterrichtung der Mitglieder über den Inhalt der Gewerkschaftspolitik und die Beschlüsse der Organe, Beratung und Unterstützung der gewerkschaftlichen Tarifpolitik und Durchführung von Mitgliederversammlungen.

Die Tarifkommission

Die Tarifkommission entscheidet mit dem IG BAU-Bundesvorstand, ob Tarifverträge gekündigt werden. Sie stellt die Forderungen auf, die vorher in den Betrieben und Fachgruppen diskutiert wurden. Die Tarifkommission führt die Tarifverhandlungen, verbreitet und erklärt dann auch deren Ergebnisse. Dazu gehört auch die Auswertung der Tarifverhandlung. Was lief gut – was nicht?

Voraussetzungen:

Du arbeitest in einem Unternehmen, in der Branche, in der Tarifverhandlungen stattfinden sollen und Du bist aktives Mitglied in der IG BAU. Die Zusammensetzung der jeweiligen Tarifkommission hängt von den Tarifverhandlungen ab – ob bundesweite, regionale oder Haustarifverträge.

Der Bezirksbeirat

Der Bezirksbeirat trifft wichtige Entscheidungen für die Arbeit und Zukunft des Bezirksverbands. Zum Beispiel entscheidet er über die Gründung, Auflösung und Zusammenlegung von Orts-, Stadt- und Kreisverbänden, Fachgruppen oder Arbeitskreisen. Es geht vor allem darum, den Bezirksvorstand zu beraten und zu unterstützen, aber auch den Spiegel vorzuhalten.

Voraussetzungen:

Du bist Mitglied in einem unserer Gremien wie Orts-, Stadt-, Kreisverband, Fachgruppe, Betriebsgruppe, Personengruppen, Arbeitskreis oder in der Bezirksjugend? Dann kannst Du Dich in den Bezirksbeirat wählen lassen.

Der Bezirksvorstand

Als Bezirksvorstand gibt es viele Möglichkeiten, etwas zu bewegen. Er entscheidet unter anderem darüber mit, welche politischen Themen für die IG BAU angegangen werden müssen. Jeder Bezirksvorstand setzt sich eigene Aufgabenfelder und Prioritäten, die er mit eigenem Budget verfolgt.

Voraussetzungen:

Schon nach einem Jahr Mitgliedschaft in der IG BAU kann sich jedes Mitglied als Delegierte oder Delegierter zum Bezirksverbandstag wählen lassen. Und dort steht dann der Weg zur Wahl des Bezirksvorstands offen.

Der Gewerkschaftsbeirat

Als Mitglied im Gewerkschaftsbeirat nimmst Du Berichte des IG BAU-Bundesvorstands entgegen. Du hast die Aufgabe, zu überwachen, ob die Vorhaben, die auf dem Gewerkschaftstag beschlossen wurden, auch umgesetzt werden. Du hast aber nicht nur das Recht zu hinterfragen. Du hast auch das Recht und die Pflicht gemeinsam mit dem Bundesvorstand, Maßnahmen zu entwickeln, um die IG BAU zu gestalten.

Voraussetzungen:

Du bist mindestens fünf Jahre Mitglied in der IG BAU und bist auf einem Bezirksverbandstag in den Gewerkschaftsbeirat gewählt worden. Nah dran sein an den Lebenswirklichkeiten unserer Kolleg*innen heißt: Vor-Ort- Sein. Entsprechend ist die IG BAU in Bezirksverbände aufgeteilt.

Der Bezirksjugendvorstand/Bundesjugendausschuss

Junge Gewerkschafter*innen haben besondere berufliche, soziale und wirtschaftliche Interessen und deswegen eine eigene Plattform in der IG BAU: die Junge BAU. Sie vertritt Auszubildende, Studierende und Beschäftigte unter 28 Jahren aus den Betrieben der IG BAU-Branchen.

Die Ausbildungs- und Arbeitsbedingungen von jungen Beschäftigten sind der Dreh- und Angelpunkt der Aufgaben eines Bezirksjugendvorstands. Er vertritt die Anliegen junger Gewerkschafter*innen, ob in den Forderungen für Arbeitsbedingungen, Bildungsangeboten oder in politischen Anliegen.

Voraussetzungen:

braucht es keine besonderen Vorkenntnisse. Du solltest bei Beginn der Tätigkeit höchstens 27 Jahre alt sein und wurdest von den Junge BAU-Kolleg*innen Deines Bezirksverbands gewählt. Das findet auf Bezirksjugendkonferenzen statt, zu denen alle jungen Kolleg*innen des Bezirksverbands

eingeladen werden.

Im Bundesjugendausschuss wirkst Du als Mittler*in zwischen Deinem Bezirk und der Bundesebene. Gleichzeitig legst Du im Bundesjugendausschuss die Ziele und Arbeitsschwerpunkte der gesamten Jungen BAU mit fest.

Voraussetzungen:

Du bist Mitglied eines Bezirksjugendvorstands, der Dich für den Bundesjugendausschuss nominiert.

Personengruppen

Zur Wahrnehmung branchenübergreifender Interessen und Aufgaben können Personengruppen, insbesondere von Frauen, Senioren, Studierenden und Queeren Personen, sowie Arbeitskreise, insbesondere von Betriebs- und Personalräten, auf den verschiedenen gewerkschaftlichen Ebenen gebildet werden.

Arbeitskreise

Zur Wahrnehmung branchenübergreifender Interessen und Aufgaben können Arbeitskreise auf den verschiedenen gewerkschaftlichen Ebenen gebildet werden. Arbeitskreise bilden zusammen mit den Orts- und Fachgruppen die Basis der IG BAU Berlin. Es sind personelle Zusammenschlüsse, die inhaltlich selbstbestimmt gewerkschaftliche Themen wie zum Beispiel Arbeits- und Gesundheitsschutz oder auch die Baupolitik bearbeiten. Arbeitskreise können neben der inhaltlichen Diskussion z.B. gewerkschaftliche Positionen erarbeiten, den Bezirksvorstand zuarbeiten und Veranstaltungen durchführen. Mitglied eines Arbeitskreises wird man durch aktive Teilnahme an dessen Zusammenkünften. Die Arbeit wird von einem Vorstand organisiert.

Mitmischen im Betrieb, Einfluss auf Politik und Gesellschaft nehmen – das kannst Du mit uns.

Du hast Interesse an einem Gremium oder möchtest erst einmal an einer Sitzung teilnehmen? Du hast verständnisfragen zu den Organwahlen? Dann hinterlasse uns Deine Nachricht. Wir werden uns zeitnah bei dir melden. 
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Aufbau der IG BAU

Die Grundlage unseres Handelns: 

IG BAU

Die IG BAU besteht aus 12 Regionen (Berlin-Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg, Franken, Hessen, Nord, Rheinland, Rheinland-Pfalz-Saar, Niedersachsen, SATS (Sachsen-Anhalt, Thüringen und Sachsen), Weser-Ems und Westfalen) und 56 Bezirksverbänden.

Jedes IG BAU-Mitglied ist automatisch einem Orts-/ Stadt-/ Kreisverband und einer Fachgruppe zugeordnet. Von dort aus gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die Ziele und Forderungen der IG BAU mitzugestalten.

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